Wie führe ich eine Fassadenreinigung durch?

Lesen Sie in unserem Ratgeber was Sie bei einer Fassadenreinigung beachten sollten

Fassadenreinigung – muss das sein?

Entrümpelung - Wohnungsauflösung - Haushaltsauflösung - Entsorgung - FassadenreinigungEine Hausfassade droht durch verschiedenste Faktoren zu verschmutzen. An Verkehrsknotenpunkten beispielsweise büßen helle Fassaden erstaunlich schnell an Optik ein, da sich hier Abgase auf der Fassade wie eine Art zweite Haut absetzen. Des Weiteren verschmutzen Fassaden aufgrund von Algen- und Pilzbildung, denn jeder Regenfall bringt Feuchtigkeit mit sich. Der ideale Nährboden für Keime! Begünstigt durch Schatten kann schnell ein „vertikales Biotop“ entstehen und deutlich sichtbare Spuren hinterlassen. Befinden sich auch noch vermehrt Abgase in der Atmosphäre, werden diese von der Fassade regelrecht aufgesaugt. Nicht zuletzt können Vandalismus (Stichwort Graffiti) und Vogeldreck die Hausfassade verschandeln. Insbesondere letzterer Punkt sollte Hausbesitzern zu denken geben: „Vogelschiss“ kann sowohl Karosserien als auch Mauerwerk zersetzen. Deshalb: Je nach Art und Grad der Verschmutzung kann eine Hausfassadenreinigung nicht nur von Vorteil, sondern zwingend notwendig sein. Last but not least ist die Wertsteigerung des Objekts zu beachten: Eine makellose Fassade beeindruckt sowohl Käufer als auch Mieter, sodass Fassadenreinigungen zu gern gebuchten Leistungen hiesiger Makler und Wohngesellschaften zählen.

Fassadenreinigung in Eigenregie?

Selbst ist der Mann – dieser Spruch trifft auf viele Handwerksgriffe zu. Dies gilt unter bestimmten Voraussetzungen auch für die Fassadenreinigung. Sind etwa lediglich einzelne Bereiche der Außenfassade verschmutzt und ist das passende Material vorhanden, beispielsweise ein Hochdruckreiniger, lohnt es sich, selbst Hand anzulegen. Sind jedoch größere Flächen zu reinigen, die in Höhen oberer Stockwerke liegen, ist die Beauftragung an eine Firma vorzuziehen: Für einige Reinigungsmethoden muss aus nächster Region an der Fassade gearbeitet werden und ohne professionellem Außengerüst droht Lebensgefahr.

Reinigungsmethoden

Fassadenreinigung ist nicht gleich Fassadenreinigung: Sowohl der Untergrund als auch der Schmutztyp wirken sich auf Reinigungsmethode sowie –effizienz aus.

Fürs Grobe

Grundsätzlich gilt, dass grobe Rußpartikel mit Bürsten entfernt werden können. Hierfür genügt bereits Wasser als Reinigungsmittel. Haben sich Algen gebildet, reicht pures CO² allerdings nicht aus. Mit einem kleinen Trick ist dennoch nachgeholfen: Wenige Löffel Soda oder Essig haben je nach Algenart eine sehr gute Reinigungswirkung. Die Mittel werden entweder auf die Bürste aufgetragen oder dem Reinigungswasser zugefügt. Da es sich um natürliche Produkte handelt, entfällt die Abwasserentsorgung.

Tipp: Geheimrezept für die Selfmade-Fassadenreinigung: 500 Gramm Speisestärke in 1 Liter Soda verrühren, mit 5 Liter Wasser vermengen und auf der Fassade verteilen. 4 bis 5 Stunden einwirken lassen, anschließend unter mäßigem Druck per Bürste entfernen und mit Klarwasser abspülen.

Wenn’s mehr sein muss

Genügen Schrubber & Co. nicht mehr, wird häufig zum Hochdruckstrahler gegriffen. Der Hersteller Kärcher gilt mit seinem gleichnamigen Bestseller als marktführend, doch mittlerweile fertigen auch viele andere Häuser kräftige Kompressorreinigungssysteme. Mit diesen Helfern sind grober Schmutz und, je nach Fassadenoberfläche, die meisten Sperrmüll sowie Unrat restlos entfernbar. Demnach eignet sich ein Hochdruckstrahler auch zum Entfernen von Graffitis. Mit einem Teleskoprohr sind zudem höher gelegene Partien gereinigt.

Tipp: Hochdruckstrahler werden mittlerweile auch vermietet! Entweder direkt beim Hersteller oder in einem Baumarkt lassen sich die Geräte für kleines Geld mieten.

Für die Reinigung per Hochdruckstrahler ist allerlei Equipment zu finden. Reinigungsbürsten beispielsweise erleichtern die Lösung hartnäckiger Verschmutzungen. Auch Schaumbürsten, wie man sie etwa aus den hiesigen Pkw-Waschboxen kennt, sind als Erweiterungen für den Kompressorstrahler zu haben. Doch Vorsicht: Nach der Benutzung sollte die Bürste gründlich gereinigt sowie getrocknet werden. Andernfalls können sich losgelöste Algen auf der Bürste vermehren. Ebenfalls hilfreich: ein Großflächenreiniger. Hierbei handelt es sich um einen Aufsatz, der den Strahl auf eine breite Fläche verteilt. Je nach Modell kann der Abstrahlwinkel konfiguriert werden, was für Reinigungsarbeiten in Fensternähe von Vorteil ist.

Reinigungsmittel – eine unendliche Geschichte

Ist der Einsatz eines Hochdruckstrahlers nicht möglich, gewünscht oder ausreichend, steht eine ganze Reihe an Fassadenreinigern parat. Die Auswahl ist groß. Sehr groß! Doch ganz gleich, zu welchem Reiniger auch gegriffen wird: Die meisten Lösungen sind umweltneutral und dürfen als geläufiges Abwasser entsorgt werden. Einige wenige Reiniger belasten jedoch das Grundwasser. Sollten entsprechende Hinweise auf dem Reiniger abgedruckt sein, muss eine Abführanlage installiert werden. Andernfalls ist die Entsorgung in der Kanalisation erlaubt. Hierfür bedarf es allerdings eine Genehmigung, die beim Amt für Straßen- und Tiefenbau einzuholen ist. Immerhin: In den meisten Städten gilt eine Geringfügigkeitsgrenze von 60 m²: Fällt die Reinigungsfläche geringer als 60 m² aus, erübrigt sich der Behördengang.

Die geläufigsten Reiniger bestehen aus einer Mischung aus Benzalkonium-Chloride und Cocamidopropyl-Betaine. Nicht selten sind zudem Alkohole sowie lösende Stoffe beigefügt, die die Verteilung der Mittel erleichtern. Diese Mixturen können ohne Hochdruckreiniger auf der Fassade verteilt und entsprechend ihrer Konzentration nach 6 bis 8 Stunden entfernt werden.

Tipp: Die meisten Hersteller für Fassadenreiniger werben mit Slogans wie „Kein Schrubben“ und „Entfernt alle Algenarten“, doch die Praxis zeigt, dass Chemie allein häufig nicht genügt. Wer sich mit passendem Zubehör eindeckt, beispielsweise mit einer Teleskopbürste, übersteht die Fassadenreinigung dennoch ohne Muskelkater.

Die Oberfläche

Unter einer Fassadenreinigung verstehen viele Menschen die Reinigung von Vorhänge- und Holzflächen, also die Reinigung der eigentlichen Hauswand. Im gewerblichen Sinne umfasst eine Fassadenreinigung allerdings weit mehr Elemente: Auch Fenster, Rollläden und Installationen wie Beleuchtungsvorrichtungen und Schriftzüge fallen unter den Oberbegriff der Fassade.

Tipp: Sollten Sie eine Fassadenreinigung über eine Reinigungsfirma beauftragen, machen Sie zu Beginn der Kontaktaufnahme deutlich, welche Flächen zu reinigen sind. Zudem lohnt eine Vorab-Begutachtung des Mauerwerks, sodass die Beschaffenheit der Oberfläche geklärt werden kann.

Die Reinigung einer „klassischen“ Hauswand, bedarf in der Regel kein Spezialequipment: Geläufige Bürsten und Hochdruckstrahler können auf nahezu allen Vorhängearten verwendet werden. Eine Reihe an Oberflächen ist jedoch nur mit weiterem Spezialgerät effektiv zu reinigen. Beispiel Klinkerfassade: Zwar mag der Einsatz von Hochdruckreiniger die Oberfläche der Ziegelsteinoptik nicht beschädigen, doch zufriedenstellende Resultate sind bei dieser Methode ebenfalls nicht zu erwarten. Die Lösung: Vakuumstrahler. Diese kastenähnlichen Aufsätze entfernen Verschmutzungen nahezu aller Art aus den Backsteinfugen. Ganz ohne Chemie! Allerdings fällt der Einsatz dieser Strahler sehr zeitintensiv aus. Abschließend bereiten Eloxalfassaden und denkmalgeschützte Steinfassaden häufig Probleme. Hier muss der Profi ran, andernfalls drohen Risse im Mauerwerk. Im sogenannten Niederdruck-Nass-Sandstrahl- oder Trockeneisverfahren werden Sperrmüll, Salpeterablagerungen und Witterungserscheinungen mühsam abgetragen.

Kosten

Zu guter Letzt der Kostencheck. Grundsätzlich ist zu unterscheiden, ob die Fassadenreinigung selbst oder vom Fachmann durchgeführt wird. Im ersten Fall belaufen sich die Kosten für ein typisches Reinigungsmittel auf gut 20 Euro. Die Mietgebühren für einen Kärcher schwanken je nach Anbieter und Tarif zwischen rund 20 Euro für 4 Stunden und 70 Euro für eine Woche – zuzüglich Kaution. Wer einen professionellen Reinigungsdienst beauftragt, sollte mit Ausgaben von 2 bis 4 Euro pro Quadratmeter rechnen. Doch nicht nur diese Fixkosten sind zu berücksichtigen: Wird eine Hebebühne benötigt, kann ein Aufpreis von 100 Euro berechnet werden. Für das Entfernen eines Graffitis führen manche Fachmänner einen weiteren Aufschlag von mindestens 50 Euro an. Unabhängig von der Größe des Gemäldes! Besonders kostspielig wird der Einsatz eines Trockeneisstrahlers, der mit einem Plus von 150 bis 200 Euro zu Buche schlägt. Selbstverständlich sind noch die Arbeitsstunden- und Anfahrtskosten zu berücksichtigen. Unterm Strich fallen somit schnell 2.500 Euro an – für ein typisches Einfamilienhaus.

Tipp: Viele überregionale Anbieter werben mit günstigen Grundtarifen, Erfahrung und Garantien, doch die Anfahrtsgebühren treiben den Endpreis in die Höhe. Eine gute Alternative bieten Handwerkerportale, auf denen sich regionale Konkurrenten tummeln.

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