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Asbest fachgerecht entsorgen

Asbest war in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein beliebter Baustoff, da er sehr stabil, hitzebeständig, langlebig und gut isolierend ist. Allerdings ist Asbest, wie man heute weiß, krebserregend und darf deswegen nicht mehr als Baustoff genutzt werden. Wenn Sie heute bei einem Hauskauf oder einer geplanten Sanierung Ihres Eigenheims erfahren sollten, dass in diesem Asbest verbaut wurde, sollten Sie diesen zur Vermeidung von Gesundheitsschäden und zur Wertsteigerung Ihrer Immobilie so schnell wie möglich entfernen. Wenn Sie Asbest entsorgen müssen, gibt es einige Besonderheiten zu beachten. Im nachfolgenden Artikel erfahren Sie alles Wichtige zur fachgerechten Entsorgung dieses gefährlichen Baustoffes.

Was ist Asbest und wo wird es eingesetzt?

Asbest ist eine Sammelbezeichnung für natürlich vorkommende, faserförmige Silikat-Minerale mit einem Durchmesser bis maximal zwei Mikrometern. Sie bestehen unter anderem aus Magnesium und eisenhaltigen magmatischen Gesteinen und sind unter hohem Druck sowie unter hohen Temperaturen entstanden. Der Abbau von Asbest geschieht in Untertage- oder Übertageminen, vorzugsweise heute noch in Russland, China und Kasachstan. Die Silikat-Minerale werden zu technisch verwendbaren Fasern in unterschiedlicher Länge weiterverarbeitet. Asbestfasern wurden vor allem in der Wärmedämmung, der Bauindustrie, der Autoreifenindustrie als auch für die Herstellung von bestimmten Textilien eingesetzt.

Im Baubereich wurde Asbest in Rohren für den Hoch- und Tiefbau, in ebenen oder gewellten Platten oder auch für Dachplatten eingesetzt. Die Wahrscheinlichkeit, dass asbesthaltiges Material verbaut wurde, ist bei einer Immobilie aus den Baujahren 1950-1980 sehr wahrscheinlich. Das gleiche gilt für Sanierungsmaßnahmen in diesem Zeitraum. Darüber hinaus findet sich Asbest ebenso in älteren Haushaltsgeräten und Elektro-Heizgeräten, wie etwa in Nachtspeicheröfen, Heizstrahlern, Wäschetrocknern und Bügeleisen. Aufgrund seiner krebserregenden Eigenschaften gilt für Asbest seit 1993 ein Herstellungs- und Verarbeitungsverbot in der EU. Aus den oben genannten Gründen muss bei der Asbestentsorgung auf ein paar Dinge geachtet werden.

Wo kann ich Asbest entsorgen?

Grundsätzlich unterliegt der Umgang mit Asbest strengen gesetzlichen Regelungen. Beim Ausbau von asbesthaltigen Baustoffen muss die erforderliche Sachkunde dafür vorliegen. Damit Sie Ihren Asbest entsorgen können, sollte das am besten ein behördlich zertifizierter Betrieb mit entsprechendem Fachwissen übernehmen. Dieser kümmert sich um eine fachgerechte Entsorgung, der als Sondermüll entsorgt werden muss.

Materialien, in denen Asbest fest verbunden ist und keine schädigenden Fasern freigesetzt werden kann (z. B. Dachplatten auf Gartenlauben oder Außenwandbekleidungen), dürfen auch von Privatpersonen abgebaut und entsorgt werden. Jedoch gelten auch hierbei strenge Vorgaben: Bevor Sie den Asbest entsorgen, muss dieser in spezielle Säcke, sogenannte „Big Packs“, verpackt werden. Diesen Abfall müssen Sie anschließend unter Angabe einer entsprechenden Abfallschlüsselnummer als gefährlichen Abfall bei einer speziellen Annahmestelle entsorgen. Erkundigen Sie sich daher im Vorfeld über die Entsorgungsbedingungen bei Ihrer kommunalen Annahmestelle für Asbest und welche Kosten auf Sie zukommen werden.

Was muss ich beachten, wenn ich Asbest entsorgen möchte?

Die unerlaubte Beförderung, Lagerung und Beseitigung von Asbest gilt als Straftat gemäß dem Strafgesetzbuch und kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren oder einer hohen Geldstrafe geahndet werden. Falls Sie sich nicht sicher sind, ob es sich bei Ihrem zu entsorgenden Baustoff um asbesthaltiges Material handelt, sollten Sie dieses vor der Entsorgung unbedingt von einer sachkundigen Firma untersuchen lassen.

Wenn Sie als Privatperson Asbest entsorgen möchten, sind besondere Schutzmaßnahmen zu beachten:

  • Tragen Sie bei Kontakt mit Asbest immer eine geeignete Schutzausrüstung.
  • Sichern Sie den Arbeitsbereich ausreichend mit Folien, Planen und Warnschildern ab.
  • Führen Sie die Arbeiten möglichst mit den Händen sowie Schutzhandschuhen durch und verwenden Sie laufende Maschinen mit einer Absaugvorrichtung langsam und mit Vorsicht.
  • Verhindern Sie eine Staubentwicklung durch Befeuchtung mit einem Bindemittel.
  • Decken Sie zwischengelagerte Materialien immer staubdicht ab oder verpacken Sie diese so, damit keine Dritten mit Asbest in Kontakt geraten können.
  • Entsorgen Sie Asbest nur bei einer Annahmestelle für asbesthaltige Baustoffe mit der entsprechenden Abfallschlüsselnummer.

Damit gesundheitliche Risiken beim Abbau und der Entsorgung minimiert werden, ist der Kontakt zu asbesthaltigen Materialen möglichst zu meiden. Daher empfehlen wir Ihnen eine Fachfirma mit entsprechendem Sachkundenachweis einzubeziehen und für die Asbestentsorgung zu beauftragen, da diese neben jahrelanger Erfahrung auch über das nötige technische Equipment verfügt.

Asbest fachgerecht entsorgen mit Asbestprofis

Wenn Sie Asbest entsorgen lassen möchten, empfehlen wir Ihnen unseren zertifizierten Partner – die Asbestprofis. Das erfahrene Team verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Asbestsanierung und Asbestentsorgung im Raum Stuttgart. Lassen Sie sich einfach beraten und fordern Sie ein kostenfreies Angebot für die fachgerechte Entsorgung von Asbest

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